24.05.2018: Wohlbefinden durch Med. Gerätetraining

Gerätetraining im arcanum- so bleiben Sie fit

Spezielles medizinisches Gerätetraining im Gesundheitszentrum arcanum

Eine kraftvolle Muskulatur ist nicht nur die Grundlage für gute sportliche Leistungen. Sie dient vielmehr zahlreichen körperlichen Funktionen und hat sogar Einfluss auf die Psyche. Die Rumpfmuskulatur verleiht dem Oberkörper Haltung und Stabilität. Dazu wird die Wirbelsäule gestützt und entlastet. Die verbreitet auftretenden Rückenschmerzen können durch eine Stärkung der betroffenen Muskulatur häufig beseitigt oder gelindert werden. Eine Kräftigung der Muskulatur wirkt gegen Rückenbeschwerden vorbeugend. Außerdem entlastet und schont die Muskulatur auch die Gelenke. Die Muskulatur dämpft die auftretenden Krafteinwirkungen bei stoßförmige Belastungen wie beim Springen oder Laufen. Der starke Druck auf die Gelenke wird dadurch spürbar reduziert. Beim Verlust des Gleichgewichts und bei Stürzen kann durch eine gut entwickelte Muskulatur eine bessere Abwehrreaktion erfolgen. Mögliche Verletzungsfolgen können dadurch verhindert oder verringert werden. Muskeltraining kann sogar eine Senkung des Blutdrucks bewirken. Durch das Zusammenziehen und Entspannen von Muskeln wird das Blut in die Venen gepumpt (sogenannte Muskelpumpe). Ein höherer Muskelanteil verbrennt im Körper auch mehr Energie. Muskeltraining kann daher auch das Körpergewicht und die Figur begünstigen. Ein muskulöser Körper und ein aufrechter Gang verleihen Selbstbewusstsein und eine dynamische Ausstrahlung. Dies beeinflusst auch die Stimmung.


Trainingsgeräte und gezielte Übungen können den Muskelaufbau optimieren

Durch ein strukturiertes Gerätetraining können Sie nach Bedarf und Wunsch spezielle Muskelgruppen gezielt stärken. Neben den allgemeinen Vorteilen für die Gesundheit und Fitness ist ein Gerätetraining bei unfall- oder krankheitsbedingten muskulären Problemen hilfreich. Ein Gerätetraining zur Steigerung von Kraft und Ausdauer kann eine ideale Ergänzung zu einer physiotherapeutischen Behandlung sein. Neben manuellen Behandlungsmethoden oder dem Einsatz von Wärme leisten krankengymnastische Übungen am Gerät häufig einen wertvollen Beitrag zur Schmerzlinderung, Genesung oder Rehabilitation. Dazu bietet das medizinische Gerätetraining im Gesundheitszentrum arcanum hervorragende Bedingungen. Neben dem Aufbau der Muskulatur kann ein spezielles Gerätetraining auch auf die Beseitigung von Muskeldysbalancen (Muskelverkürzungen) und die Vorbeugung gegen Arthrose zielen. Zu den Vorteilen eines medizinischen Gerätetrainings im arcanum zählen:

• Basisanalyse und Erstellung eines persönlichen Übungs- und Trainingsplans

• Anleitung zu individuell angepassten Übungen und ständige Betreuung durch erfahrene Physiotherapeuten

• Effiziente kleine Trainingsgruppen von maximal 4 bis 5 Personen

• Geräuscharme Trainingsgeräte

• Auswertbare Trainingsdaten

• Großzügige Trainingszeiten

• Stilvolles, angenehmes Ambiente

Vorbereitung, Trainingsablauf, Service und Bezahlung

Gemäß aktuellen Studien können besonders bei schmerzhaften Rückenleiden ein Großteil von Rückenoperationen durch gezieltes medizinisches Gerätetraining vermieden werden. Durch einen persönlich ausgerichteten Trainingsplan kann die schwache Muskulatur wieder ausreichend gestärkt werden. Zuvor erfolgt eine gründliche Gesundheitsanalyse mit Beweglichkeitstests. Das Training findet an computerunterstützten Geräten unter fachkundiger Aufsicht und Kontrolle eines spezialisierten Physiotherapeuten statt. Eine Gerätenutzung setzt keine Vorkenntnisse oder Erfahrungen voraus. Als Serviceleistung stehen Ihnen kostenfreie Getränke zur Verfügung. Im Gesundheitszentrum arcanum trainieren Menschen aus allen Altersklassen. Die Medizinische Trainingstherapie (MTT) wird ab dem 16.Lebensjahr empfohlen. Bei 1-2 Trainingseinheiten pro Woche von je 60 Minuten Dauer zeigt sich in der Regel bereits nach 4-5 Wochen eine spürbare Verbesserung Ihrer Beschwerden. Das medizinische Gerätetraining erhöht Ihre Vitalität und das Wohlbefinden und trägt zur Entspannung Ihres Lebensalltags bei. Die Finanzierung des medizinischen Gerätetrainings erfolgt entweder über eine ärztliche Verordnung oder als Selbstzahler-Leistung. Die genauen Preise und weitere Informationen können Sie telefonisch erfragen oder bei einem Besuch im arcanum.

25.03.2018: wir wachsen weiter – neue Physiotherapie – und Ergotherapiekollegen (w/m) gesucht!

Sind Sie Ergo- oder Physiotherpeut und Ihnen steht der Sinn nach Veränderung? Sie möchten einer erfüllenden und spannenden Tätigkeit in einem interdisziplinären, modernen Gesundheitszentrum mit 7 Fachbereichen nachgehen? Möchten Sie in einem sehr netten Team arbeiten, in dem viele hochqualifizierte Physiotherapie- und Ergotherapiekollegen arbeiten?

Dann würden wir Sie gerne kennenlernen. Senden Sie doch einfach Ihre Bewerbungsunterlagen z. Hd. an Frau Weeber. Entweder postalisch (Pflugfelder Strasse 22, 71636 Ludwigsburg) oder per Email an: bewerbung@arcanum-gesundheitszentrum.de. Weitere Informationen zu unseren offenen Stellen finden Sie auch auf Ergoxchange.de und physio.de. Herzliche Grüße – Andreas Merz, Vorstand arcanum.

17.01.2018: Interdisziplinäre Zusammenarbeit bei neurologischen Patienten im arcanum

Interdisziplinäre Zusammenarbeit bei neurologischen Patienten im arcanum

Neurologische Patienten profitieren im arcanum von interdisziplinärer Zusammenarbeit
Unsere Patienten sind Menschen, die von schweren neurologischen Erkrankungen betroffen sind. Um alle Möglichkeiten auszuschöpfen, diese Menschen nach einem Schlaganfall oder einem Schädel-Hirn-Trauma mit der bestmöglichen Lebensqualität, Beweglichkeit und Eigenständigkeit auszustatten, bündeln wir im arcanum die Fachkompetenz verwandter Disziplinen. Für die Betroffenen bedeutet das nicht nur kurze Wege, sondern auch einen fachlichen Austausch unserer Spezialisten.

Neurologische Störungen betreffen nur selten ausschließlich den Bewegungsapparat. Auch das Sprachzentrum und andere Fähigkeiten können in Mitleidenschaft gezogen werden. Oft braucht es einen langen Atem, aktives Mitwirken der Betroffenen und ein indivuiduell optimiertes Therapiekonzept, um diesen Menschen zu helfen. Das Prinzip Hoffnung leitet uns bei allem, was wir im arcanum tun.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit verbessert die Chancen

Die bei uns gebotenen Therapien greifen sinnvoll ineinander und bauen aufeinander auf. Wir vereinen Spezialisten aus den Bereichen Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie unter einem Dach. Außerdem bieten wir für neurologisch erkrankte Patienten mit Bewegungseinschränkungen verschiedenster Art zur Nachbehandlung und Verbesserung des Erreichten geeignete Sportkurse wie Rehasport, Medizinische Trainingstherapie (MTT), Yoga, Pilates oder Nordic Walking.

Sowohl nach einem Schlaganfall oder einem Schädel-Hirn-Trauma, als auch bei Multipler Sklerose, Parkinson oder Demenzerkrankungen kann die engmaschige Betreuung zu Fortschritten führen, die niemand anfangs für möglich gehalten hätte. Durch angemessenes und konsequentes Training und die behutsame Heranführung des Patienten an das jeweils Machbare fühlen sich die Betroffenen durch unser motiviertes Fachkräfte-Team gefördert und getragen. Lähmungen an einer Körperseite oder mehreren Gliedmaßen erfordern konsequentes Training und eine erhebliche Umstellung bei gewohnten Bewegungsabläufen. Es bedarf einiger Anstrengung aufseiten des Betroffenen, um nach neurologisch bedingten Mobilitätsverlusten wieder aktiv am Leben teilnehmen zu können.

Ähnliches gilt bei Spastiken, bei MS-bedingten Schüben, die auch das Bewegungszentrum betreffen oder nach einer schweren Schädelverletzung. Monatelanges Koma kann den Bewegungsapparat ebenso schwer in Mitleidenschaft ziehen wie die Sprechfähigkeit. Fähigkeiten, die ehemals selbstverständlich waren, sind verloren gegangen. Sie müssen mühsam neu erlernt werden. Auch eine fortschreitende Amyothrophische Lateralsklerose (ALS) oder eine Querschnittlähmung stellen die Betroffenen vor gravierende Probleme. Die sehr unterschiedlich bedingten Bewegungsstörungen können im Arcanum unterstützend behandelt und erheblich verbessert werden. Die Bündelung verschiedener Disziplinen erleichtert es den Betroffenen, diese anstrengende Arbeit erfolgreich zu bewältigen.

Verbesserte Mobilität bedeutet Lebensqualität

Der Vorteil der Bündelung von spezialisierten Fachkräften liegt im kompakten Therapieprogramm, in der hohen Fachkompetenz unserer Behandler und im menschlichen Miteinander. 

Das Vertrauen in die Kompetenz unserer erfahrenen Therapeuten motiviert die Patienten, trotz aller erlebten Einschränkungen nicht aufzugeben. Verschiedene Behandlungsansätze in einem Kompetenzzentrum zu bündeln, verhilft unseren Patienten zu mehr Mobilität und Selbstständigkeit. Mittels krankengymnastischer Übungen, manueller oder physikalischer Therapie, Sprachtraining oder gezielten ergotherapeutischen Anwendungen können einige der erlebten Einschränkungen in geduldiger Zusammenarbeit vollständig zurückgedreht werden. An anderer Stelle kann die Wahrnehmung der Reizleitung verbessert oder ein neu erlernter Bewegungsablauf besser koordiniert werden.

Was für den Einzelnen erreichbar ist, kann niemand vorhersagen. Doch die Erfahrung lehrt uns, dass es oft mehr ist, als zu Behandlungsbeginn prognostiziert wird. Daher ist die aktive Mitarbeit und Motiviertheit unserer Patienten ein wichtiger Meilenstein im Heilungsprozess. Von neurologischen Störungen betroffene Menschen entwickeln häufig falsche Bewegungsmuster, Schonhaltungen und Vermeidungsstrategien. Diese beruhen auf Ängsten über einen versagenden Körper. Störungen der Grob- und Feinmotorik oder Gleichgewichtsprobleme können im Arcanum behandelt und verbessert werden.

Oftmals müssen bei neurologischen Ausfällen Ersatzbewegungen oder -funktionen antrainiert werden. 

Ziel aller therapeutischen Bemühungen im Arcanum ist es, den Betroffenen durch intensives Training größtmögliche Sicherheit im Alltag oder im Berufsleben zu geben. Optimale Beweglichkeit, Mobilität und größtmögliche Selbstständigkeit sind keine Selbstläufer, sondern ein trainierbares Privileg. Indem Fachkräfte vieler Disziplinen im Arcanum ihre Kompetenzen bündeln, stehen den Patienten optimale Möglichkeiten für die Bewältigung der erworbenen neurologischen Störungen zur Verfügung. Manche Störungen benötigen einen langen Atem. Die Politik der kleinen Schritte ohne eine Überforderung des Patienten ist oft erfolgreicher als therapeutische Strategien, die zu viel vom Patienten einfordern. Jeder Mensch benötigt ein individuelles Trainingsprogramm, um schwere Erkrankungsfolgen zu bewältigen.

Beweglichkeit erwerben, erhalten und ausbauen

Es ist kein Zufall, dass wir für unsere neurologischen Patienten neben Medizinischer Trainingstherapie (MTT) auch Rehasport sowie geeignete Bewegungseinheiten durch Yoga, Pilates oder Nordic Walking anbieten. Vieles, was mit physiotherapeutischen, ergotherapeutischen und logopädischen Methoden erreicht werden kann, kann anschließend weiter trainiert werden. Oftmals sind Verbesserungen bei Bewegungsabläufen noch nach Jahren beständigen Bewegungstrainings erreichbar. In anderen Fällen verhindern sie ein Verlernen oder halten weitere Verschlechterungen durch neue Erkrankungsschübe in Schach.

08.01.2018: neues aus der Logopädie – Bedeutung der achtsamen Sprache

Positivformulierungen: Achtsame Sprache fördert die Gesundheit

Die Bedeutung eines achtsamen Sprachgebrauches wird häufig unterschätzt. Worte sind nicht nur aneinandergereihte Buchstaben, sie erzeugen positive wie negative Gefühle. Durch die Nutzung entsprechender Worte können Sie Stimmungen erzeugen. Worte wecken Gefühle von Liebe, Hoffnung, Begeisterung, aber auch Angst, Unsicherheit und Hoffnungslosigkeit. Worte können uns lähmen oder kraftvoll sein. Ihre Macht liegt darin, dass sie unserem Inneren Bilder auslösen. Mit diesen Erinnerungen und Vorstellungen sind teilweise heftige Gefühle verboten. Von Mensch zu Mensch können die Bedeutung dieser Worte und die ausgelösten Gefühle sehr unterschiedlich sein. Sie hängen immer von den Erfahrungen ab, die wir mit dem jeweiligen Begriff gemacht haben.

Die psychologische Wirkung von Worten
Mit unserer Wortwahl können wir Gefühle und damit auch eine Gesprächssituationen beeinflussen. Es ist ein großer Unterschied, ob ich sage, „Ich bin total gestresst“ oder „Ich brauche etwas mehr Ruhe“. Schon das Wort Ruhe löst eine gewisse Beruhigung aus und kann sogar den Puls verlangsamen. Negativ besetzte Worte erzeugen unangenehme Gefühle, positiv besetzte genau das Gegenteil. Durch achtsamen Umgang mit Sprache können wir positiven Einfluss nehmen. Mediziner der Friedrich-Schiller-Universität Jena fanden heraus, dass bereits die Ankündigung von Schmerz, insbesondere das Wort „quälend“, das Schmerzgedächtnis aktivieren. Schon durch die Verwendung des Wortes kamen physischer Schmerz ausgelöst werden. Verneinende Aussagen erzeugen Stress. An der Freien Universität Berlin fand ein Forscherteam heraus, dass sich bei positiven Worten die Pupillen weiten, bei negativen aber verengen. Selbst die Körperhaltung ist bei einer positiven Sprache anders als bei einer negativen. Die positive Wortwahl erzeugt einen aufrechteren Gang, selbst Verspannungen können sich lösen. Je mehr positive Worte wie in den alltäglichen Sprachgebrauch einfließen lassen, desto gesünder wird unser Alltag aussehen. (Quelle: Zeitschrift „Forum Logopädie“/ März 2017).

Negativformulierungen fordern unbewusst zur Rebellion auf
Negativformulierungen lenken unseren Blick auf das, was nicht erwünscht ist, sie verunsichern und demotivieren. Um Aussagen verstehen zu können, muss das Gehirn jedem einzelnen Wort eine Bedeutung geben. Die Aufforderung: „Denken Sie nicht an einen rosa Elefanten!“ Ruft also genau das Bild des rosa Elefanten hervor, da sowohl das Wort Rosa als auch das Wort Elefant mit einem Bild verknüpft werden. Es ist medizinisch erwiesen, dass das menschliche Gehirn ein Nein mit deutlich mehr Aufwand verarbeiten muss als ein Ja. Ein Satz wie: „Fahre nicht so schnell mit dem Fahrrad!“ bedeutet, dass sich das Kind zunächst schnelles Fahren vorstellen muss, diesen Gedanken anschließend aus seinem Kopf verbannen und sich eine andere Strategie überlegen muss. Negative Formulierung haben häufig den Beigeschmack von Verboten und werden daher gerne ignoriert. Verbote sind fast immer mit schlechten Erinnerungen und Gefühlen verbunden. Es stellt sich Unmut, innerer Ablehnung oder offener Widerstand ein. Unbewusst verwenden die meisten Menschen mehr negative als positive Worte und erzeugen damit genau das Gegenteil dessen, was sie sich wünschen. Für alle, die beruflich viel mit anderen Menschen zu tun haben, ist ein entsprechendes Training sehr sinnvoll. Mit einer positiven Sprache können Sie jeden stärker zur Mitarbeit motivieren. 

Die Wirkung von positiver Sprache
Worte können trösten oder verletzen. Manche negativen Formulierungen hängen uns noch Jahre nach. Mit diesem Wissen im Hinterkopf können wir tagtäglich Situationen positiv beeinflussen. Damit ist Sprache ein wirkungsvolles Instrument zur Gesundheitsförderung. Wir sollten auch im Alltag möglichst viele positive Wörter verwenden, zum Beispiel die Begriffe aufmerksam, achtsam, gemeinsam und behutsam. Positive Formulierungen haben nichts mit Schönfärberei zu tun. Sie erzeugen mehr Wohlbefinden in uns und in unserem Gesprächspartner. Dieser Effekt ist medizinisch erwiesen. Viele Gründe sprechen für eine bevorzugte Nutzung von Positivformulierungen. Wenn Sie gezielt positiv formulieren, vermeiden Sie überflüssige Diskussionen. Dieses Wissen nutzt das Gesundheitszentrum Arcanum in Leipzig gezielt bei der logopädischen und Gesundheitsprävention. Hier werden Menschen mit organischen oder funktionellen Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckbeschwerden behandelt. Unsere qualifizierten Fachkräfte arbeiten vernetzt mit Ergotherapeuten und anderen Spezialisten der Physiotherapie. Ziel ist immer die Wiederherstellung, Verbesserung und Erhaltung der stimmlichen Fähigkeiten und des Schluckvorgangs. In der Regel findet die logopädische Behandlung in Form einer Einzeltherapie statt. Bei Kindern heben wir den spielerischen Aspekt hervor und beziehen die Eltern stark in die Behandlung mit ein. Ein vertrauens- und respektvoller Umgang untereinander fördert das Therapieergebnis. Deshalb ist die positive Wortwahl aller Beteiligten von entscheidender Bedeutung.

22.11.2017: Neurofeedback bei Autismus

Aufgrund der positiven Erfahrungen des Neurofeedback bei Autismus, finden Sie anbei ein Video zu diesem Thema. In unsere Gesundheitszentren behandeln wir aktuell über 42 Patienten mit Autismus.

 

22.07.17: Gesundheitszentrum arcanum – nun auch in Eglosheim

Vor 7 Jahren haben wir in der Pflugfelder Strasse unser erstes Gesundheitszentrum in Ludwigsburg eröffnet. Aufgrund der großen Nachfrage wurde vor 2 Jahren unsere Behandlungsfläche auf 750 qm erweitert. Nun sind auch diese Kapazitäten erschöpft, weshalb wir uns entschlossen haben, ein weiteres Gesundheitszentrum zu eröffnen.

Am 22.08.17 eröffnen wir deshalb unser neues Gesundheitszentrum im Stadtteil Eglosheim. Sie finden uns dort in der Monreposstrasse 57, direkt neben Mann Mobilia. Basis unseres Leistungsangebotes ist die Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und das Neurofeedback. Das arcanum Eglosheim wird in der qualitativen Ausrichtung, dem Design, dem Service und der Freundlichkeit unserem ersten Gesundheitszentrum in nichts nachstehen. Liebe Eglosheimer, fühlen Sie sich herzlich eingeladen. Kommen Sie zu uns und lassen auch Sie sich vom bewährten arcanum Qualitätskonzept begeistern. Wir sind gerne für Sie da. Getreu unserem Motto: „arcanum – so lasse ich mich gerne behandeln.

Ergotherapie Thumbnail Neurofeedback Thumbnail Logopaedie Thumbnail

30.03.2017: Wie Neurofeedback hilft, ohne Medikamente auszukommen.

Vor 2,5 Jahren haben wir Neurofeedback als weitere Behandlungsform in unser interdisziplinäres Gesundheitszentrum integriert und sehen seither beindruckende Erfolge. Seit 2012 übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Therapie. Erfolgreich eingesetzt wird Neurofeedback bei:

ADHS, ADS, Schlafstörungen, Migräne, Tinnitus, chronische Schmerzen, Burnout, Depression, Epilepsie, Autismus, Schlaganfall, Suchterkrankung, Tic-Störungen, Tourette-Syndrom, Angststörungen odr nach einem Schlaganfall.

Weitere Informationen können Sie über den beigefügtem Fersehbericht des SWR erhalten. Oder Sie gehen einfach hier auf unserer homepage auf den Menüpunkt „Therapiearten“ und dann auf „Neurofeedback“.

28.11.2016: was ist Physiotherapie?

An dieser Stelle werden wir immer mal wieder auch die Hintergründe unserer Therapien ein wenig näher beleuchten und somit Einblicke ermöglichen. Heute stellen wir das Thema Physiotherapie näher vor.

Was ist Physiotheraoie?

Die Physiotherapie trainiert den Körper spezifisch und wendet äußerliche Heilmittel an, die die Funktionen des menschlichen Körpers und die des Bewegungsapparates erhalten, verbessern oder wiederherstellen sollen. Bis vor einiger Zeit war die Physiotherapie noch unter dem Begriff Krankengymnastik bekannt. Mit ihrer Hilfe werden viele Krankheiten behandelt.

Wozu dient die Physiotherapie?

Im Zentrum der Anwendungen stehen die Funktionsfähigkeit von Körper und Bewegung. Beide können durch angeborene Fehlentwicklungen oder Erkrankungen sowie durch dauerhafte und tägliche Fehlbelastungen gestört werden. Mit der Hilfe der Physiotherapie werden die Störungen verbessert oder sogar komplett beseitigt. Die verschiedenen Beschwerden und Krankheiten werden im Laufe der Therapie je nach Krankheitsbild mit verschiedenen Verfahren behandelt, zum Beispiel mit und ohne Geräte, durch manuelle Therapien oder durch neurologisches Training, der sogenannten Bobath-Methode. Des Weiteren werden auch physikalische Maßnahmen eingesetzt, wie Elektro-, Wärme- oder Hydrotherapie. Mit diesen Therapien werden nicht nur gesunde Bewegungsabläufe unterstützt und erhalten, sondern auch Schmerzen gelindert, verspannte und geschwächte Muskeln kuriert oder die motorischen Entwicklungsphasen bei Kindern gefördert. Die Physiotherapie kann in jedem Alter zur Anwendung kommen. Meistens verordnen behandelnde Ärzte physiotherapeutische Maßnahmen. Sie stellen ein Rezept aus, damit der Patient ambulant behandelt werden kann. Nach Verletzungen oder Operationen kann die Physiotherapie auch im Krankenhaus erfolgen.

Die Physiotherapie als vorbeugende Behandlung.

Allerdings werden nicht nur Erkrankungen behandelt und kuriert, denn die physiotherapeutische Anwendungen können auch verhindern, dass der Bewegungsapparat, Muskelgruppen und weitere Funktion überhaupt erkranken. Spezielle Übungen der Rückenschule beugen Bandscheibenvorfällen und Rückenschmerzen vor. Sie verbessern zudem verschiedene motorische Fähigkeiten, Ausdauer und Kraft. Auch das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt, sodass der Körper vor weiteren Krankheiten wie Arteriosklerose, Osteoporose und Herzinfarkt geschützt wird. Das Einsatzgebiet in diesem Bereich ist enorm groß. Behandelt werden Symptome und Erkrankungen in Bezug auf Neurologie, Orthopädie und Psychiatrie. Nahezu jedes medizinische Fachgebiet wird im Rahmen der Physiotherapie ganzheitlich behandelt, damit chronische und akute Krankheiten gelindert, geheilt und behandelt werden. Dennoch werden am häufigsten Krankheiten aus dem Teilgebiet der Orthopädie behandelt. Vor allem Rückenbeschwerden werden mit physiotherapeutischen Maßnahmen gelindert. Darüber hinaus gehören auch Knochenbrüche, Risse und Zerrungen von Bändern, Muskeln und Sehnen bei Bänderrissen am Sprunggelenk oder Kreuzbandrissen, Geschlenkverschleiß, Gelenkersatz, Operationen an Gelenken und Wirbelsäule, Amputationen und entzündliche Erkrankungen der Gelenke zu den Gebieten, die durch die Physiotherapie behandelt werden.

Physiotherapie bei neurologischen Erkrankungen

Auch bei neurologischen Erkrankungen gehört die Physiotherapie zu den wichtigen Behandlungen. Bei Multipler Sklerose und Parkinson werden Verfahren wie die Therapie nach Vojta oder die Bobath-Methode angewendet, um die Symptome zu lindern oder zu verbessern. Dabei werden zum Beispiel alltägliche Fertigkeiten wie Greifen, Gehen und Stehen dauerhaft erhalten. Bei Schlaganfällen oder Schädel-Hirn-Traumata sind krankengymnastische Übungen ebenfalls behilflich, motorische Fähigkeiten weitestgehend wieder herzustellen.

Physiotherapie in der Pädiatrie

Auch im Bereich der Kinderheilkunde ist die Physiotherapie ein wichtiger Behandlungsbaustein. Kinder mit Entwicklungsstörungen werden mit verschiedenen Methoden behandelt, zum Beispiel bei geistigen Fehlentwicklungen, motorischen Störungen oder Autismus. In diesem Zusammenhang fällt es den Kindern schwer die Balance zu halten oder Arme und Beine kontrolliert zu steuern. Physiotherapeutische Maßnahmen helfen dabei, Körperbewegungen wieder besser zu koordinieren und den Körper verbessert wahrzunehmen. Zu früh geborene Kinder besitzen noch kein ausgereiftes Muskel- und Nervensystem, außerdem stellt die Schwerkraft für sie noch eine große Herausforderung dar. So kann es schneller zu Fehlhaltungen kommen. Physiotherapeutische Maßnahmen unterstützen zu früh geborene Kinder bei der Entwicklung und beugen Fehlhaltungen vor.

Physiotherapeutische Maßnahmen bei internistischen Erkrankungen.

Bei internistischen Erkrankungen wird die Physiotherapie ebenfalls als begleitende Maßnahme eingesetzt. Asthma bronchiale, Mukoviszidose oder chronische Lungenerkrankungen werden mit der sogenannten Asthmatherapie behandelt und gelindert. Eine Atemtherapie lehrt Asthmatiker spezielle Atemtechniken, die bei Atemnot behilflich sind. Des Weiteren ist der Physiotherapeut auch in der Lage, eine verschleimte Lunge zu behandeln, indem er sie ausklopft und so das Abhusten vereinfacht. Doch nicht nur Atemwegserkrankungen werden mit physiotherapeutischen Maßnahmen gelindert, sondern auch Magen-Darm-Erkrankungen wie Stuhlinkontinenz, Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck und Herzinfarkt oder Störungen an Organen wie Blase, Nieren und ähnliches.

Physiotherapie bei psychiatrischen Erkrankungen

Im Rahmen der Psychiatrie werden ebenfalls physiotherapeutische Maßnahmen eingesetzt, um die Behandlung erfolgreicher zu gestalten. Dabei wird die enge Verbindung von Psyche und Körper genutzt. Vielen Menschen mit Depressionen fällt es häufig schwer, sich selbst zu motivieren, um aktiver zu werden. So verschlechtert sich oft ihre Stimmung. Mit physiotherapeutischen Maßnahmen wird dem entgegengewirkt, da gezielte Übungen dazu motivieren, sich mehr zu bewegen und aktiver am Alltag teilzunehmen. Bei Schizophrenie kann die Physiotherapie ebenfalls unterstützend wirken. In akuten Phasen tritt häufig eine Bewegungsstarre ein, bei denen sich viele Menschen häufig gar nicht mehr bewegen können, obwohl das Bewusstsein nicht getrübt ist. Bestimmte Methoden der Physiotherapie helfen, diese Starre zumindest zum Teil wieder zu lösen.

In vielen Fällen hilft die Physiotherapie, die Lebensqualität wieder zu verbessern